Spezial-Bausanierung

Rissverpressung

Allgemeines

Risse führen zu Bauschäden an Putz oder Klinkerfassaden, Betonbauteilen usw. Sichtbare Risse sind nicht grundsätzlich eine Gefahr für die Standsicherheit oder die Dauerhaftigkeit einer Konstruktion Aufgrund dessen ist eine optische Begutachtung und auswertende Analyse erforderlich.

 

Injektionsmaterial: Epoxidharze (EP), Zementleime, Trass Kalk und Trass Zement unter Zugabe von Quarzsand und Quellmittel
Die eingesetzten Mörtel sind niederviskos und schrumpffrei aushärtend.

Injektions- & Maschinentechnik: Kraftschlüssig Verbinden, Wiederherstellen und Verbessern der Tragfähigkeit.


Rissanalyse

Risse können verschiedene Ursachen haben. Aufgrund dessen ist eine Riss Analyse und Bewertung der Risse immer die Voraussetzung für eine Sanierungsmaßnahme. Mit einem uns angeschlossenen Ingenieurbüro sind wir in der Lage die örtliche Situation einzuschätzen und eine prüffähige Statik zu erbringen. Sie erhalten alle Leistungen aus einer Hand.

Leistungen Bausanierung Rissverpressung

Rissvernadelung

Allgemeines

Grundlage für die Rissvernadelung bzw. Verankerung ist eine optische Begutachtung und auswertende Analyse. Die Rissvernadelung verwenden wir zur Verbindung und Verklammerung von gerissenem Mauerwerk, aus Ziegel, Naturstein usw.
Zur Rissverankerung verwenden wir Gewindestangen aus V4A oder V2A oder verzinkt. GEWI-Gewindestangen und Edelstahl Spiralanker.


Einbau der Vernadelung

Mit einer Diamant Mauerfräse wird die horizontale Mauerfuge ca. 50-70 mm tief ausgefräst. In die gereinigte und vorgenässte Einbaufuge wird ein Spezial Ankermörtel vorgelegt. In den Spezialmörtel wird der Spiralanker aus austenitischem Edelstahl Werkstoff Nr. 1.4301 eingebaut. Anschließend wird die Einbaufuge mauerwerkbündig mit Spezialmörtel verfüllt.


Verankerung und Verstärkung mit dem Spannankersystem

Bohrungen mit Bohrgerät oder freihändig herstellen. Reinigen der Bohrungen mit Druckluft, Staubsauger, oder mechanisch und anschließendem vornässen. Einbauen von Spiralanker, Edelstahl V2A/V4A, oder Verankerungsstangen mit Abstandshalter in die Bohrung. Der Anker Durchmesser muss der Verankerungsaufgabe entsprechen. Verdämmen der Bohrung und einbauen der Verpressadapter und Injektionspacker. Verpressen der Bohrungen mit Verpressmaschine und der Anforderung entsprechenden Injektionsdruck mit Trass Kalk und Trass Zement unter Zugabe von Quarzsand und Quellmittel. Stabilisierung des Mauerwerks, Erhöhung der Tragfähigkeit, Aufnahme der Horizontalkräfte, Verbesserung der Lastübertragungen.


Sanierungsziel

Stabilisierung des Mauerwerks, Erhöhung der Tragfähigkeit, Aufnahme der Horizontalkräfte, Verbesserung der Lastübertragungen.

Leistungen Bausanierung Rissverankerung

Silikatverfestigung von hystorischem Mauerwerk zur statischen Sicherung

Mauerwerksanalyse

Grundlage für die Mauerwerksverfestigung (Silikatverfestigung) ist eine auswertende Analyse von einem unabhängigen für solche Leistungen zugelassenen Materialprüfungsamt.

  • Herstellen der Prüfkörper (Bohrkerne)
  • Feststellen der Druckfestigkeit
  • Feststellen der Eindringtiefe des Injektionsmaterials
  • Auswertung des Prüfergebnisses und Klassifizierung des Mauerwerks

Aufgabe

Wiederherstellen und Verbessern der Tragfähigkeit am historischen Bestandsmauerwerk, Pfeiler usw. durch Gefügeverfestigung.
Bestand: Stoß und Lagerfugenmörtel, Mörtelgruppe 1 -- 0,5 N/mm²
Ziel: Gefügeverfestigung zur Mörtelgruppe 2 -- 1,0 N / mm²


Injektionsmaterial Silikatfestiger System Remmers

Dichte: ca. 1,15 g/cm²
pH-Wert: ca. 11,5
Verfestigung: ca. 4-8 N/mm²


Verarbeitung

  • Verdämmen des Mauerwerks mit geeignetem Spezialmörtel System Remmers.
    Herstellen von Bohrungen in die Tiefe je nach Wanddicke im Raster von 20 x 20 cm
  • Bohrlöcher mit Druckluft und mechanisch reinigen, anschließend mit Kalkwasser eventuell vornässen.
  • Setzen von geeigneten Kunststoff oder Metall Injektionspacker
  • Eventuell grobe Risse und Hohlstellen mit Bohrlochsuspension, System Remmers, verpressen.
  • Nach Erhärtung der Bohrlochsuspension, Silikatfestiger System Remmers mit Druck von ca. 3-10 bar über eine Injektionspumpe verpressen.
  • Während der Verpressarbeit ist das Mauerwerk ständig augenscheinlich, mit Kontrollbohrung und endoskopisch zu überwachen.
  • Nach dem Verpressen des Silikatfestiger werden die Bohrlöcher anschließend mit Bohrlochsuspension verpresst bzw. verschlossen.

Silikatverfestigung von hystorischem Mauerwerk 
zur statischen Sicherung

Kohlefasergurt zur Bauteilverstärkung

Bauschadensanalyse

Grundlage für eine Verankerung und Verstärkung mit Kohlefasergurt (Carbon Faser verstärktes Gewebe) ist eine optische Begutachtung und auswertende Analyse. Mit einem uns angeschlossenen Ingenieurbüro und den Technikern des Produktlieferanten sind wir in der Lage, die örtliche Situation einzuschätzen und eine prüffähige Statik zu erbringen. Sie erhalten alle Leistungen aus einer Hand!


Produkt

Kohlefasergewebe ist ein Verstärkungssystem auf Basis von Kohlenstoff, Carbon Fasergewebe. Er besteht aus zwei zusammengesetzten Werkstoffen, dem Faserverbund Werkstoff und der umgebenen Matrix aus einem lösungsmittelfreiem 2-Komponenten Epoxidharz Mörtel.


Technische Daten

Dichte: 1,65 kg/dm³
Zugfestigkeit: 33N/mm² (Haftung auf Stahl)
Statischer E-Modul: 12.800 N/mm²
Thermischer Ausdehnungskoeffizient: 90x10-5 pro K (-10°C bis +40°C)


Einsetzbarkeit

  • Risssanierung als begleitende Maßnahme in Bestandsgebäuden
  • Wandaussteifungen, Bewehrungsersatz
  • Bauteilverstärkung - Biege und Schubverstärkung
  • Nutzlaständerung - Umnutzung und statische Sicherung in der Altbausanierung
  • Traglasterhöhung von Pfeilern uvm.
  • Erdbebensicherung

Vorteile

  • Vielseitige und flexible Einsatzmöglichkeit
  • Ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit
  • Chemische Beständigkeit
  • Hohe Festigkeit und Steifigkeit

Kohlefasergurt zur Bauteilverstärkung