Rissvernadelung

Allgemeines

  • Grundlage für die Rissvernadelung bzw. Verankerung ist eine optische Begutachtung und
    auswertende Analyse.
  • Die Rissvernadelung verwenden wir zur Verbindung und Verklammerung von gerissenem
    Mauerwerk, aus Ziegel, Naturstein usw.
  • Zur Rissverankerung verwenden wir Gewindestangen aus V4A oder V2A oder verzinkt.
  • GEWI-Gewindestangen und Edelstahl Spiralanker

 
Einbau der Vernadelung

  • Mit einer Diamant Mauerfräse wird die horizontale Mauerfuge ca. 50-70 mm tief ausgefräst.
  • In die gereinigte und Vorgenässte Einbaufuge wird ein Spezial Ankermörtel vorgelegt.
  • In den Spezialmörtel wird der Spiralanker aus austenitischem Edelstahl Werkstoff
    Nr. 1.4301 eingebaut.
  • Anschließend wird die Einbaufuge mauerwerkbündig mit Spezialmörtel verfüllt.

Rissverankerung
 
Verankerung und Verstärkung mit dem Spannankersystem

  • Bohrungen mit Bohrgerät oder freihändig herstellen. Reinigen der Bohrungen mit Druckluft,
    Staubsauger, oder Mechanisch und anschließendem vornässen.
  • Einbauen von Spiralanker, Edelstahl V2A/V4A, oder Verankerungsstangen mit
    Abstandshalter
    in die Bohrung.
  • Der Anker Durchmesser muss der Verankerungsaufgabe entsprechen.
  • Verdämmen der Bohrung und einbauen der Verpressadapter und Injektionspacker.
  • Verpressen der Bohrungen mit Verpressmaschine und der Anforderung entsprechenden
  • Injektionsdruck mit Trass Kalk und Trass Zement unter Zugabe von Quarzsand und
    Quellmittel.

 
Sanierungsziel

  • Stabilisierung des Mauerwerks, Erhöhung der Tragfähigkeit, Aufnahme der Horizontalkräfte,
    Verbesserung der Lastübertragungen.